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Berufsorientierung zum Anfassen

Kabel abisolieren, einen Minibagger steuern und spannende Berufe entdecken – beim Berufswegeparcours am Schulzentrum Bremervörde hieß es für unsere Abschlussklassen: Nicht nur zuschauen, sondern selbst ausprobieren!

Welcher Beruf passt eigentlich zu mir? Wo liegen meine Stärken und Talente? Und was erwartet mich später im Berufsleben? Mit diesen Fragen beschäftigen sich viele Jugendliche, wenn der Schulabschluss immer näher rückt.

Antworten darauf gab es kürzlich beim Berufswegeparcours, der in und vor der Mensa unseres Schulzentrums stattfand. Gemeinsam mit den Abschlussklassen der Hauptschule hatten auch unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, in ganz unterschiedliche Berufswelten hineinzuschnuppern.

Ausprobieren statt nur zuhören

Insgesamt 13 Unternehmen und Einrichtungen aus Bremervörde, dem Landkreis Rotenburg und der Umgebung präsentierten ihre Ausbildungsberufe. Dabei standen nicht lange Vorträge oder Informationsbroschüren im Mittelpunkt, sondern vor allem praktische Aufgaben.

Ob beim Abisolieren von Elektrokabeln, beim Steuern eines kleinen Baggers oder bei anderen berufstypischen Herausforderungen – unsere Schülerinnen und Schüler durften selbst Hand anlegen und dabei feststellen, welche Tätigkeiten ihnen besonders liegen.

Organisiert wurde der abwechslungsreiche Vormittag von UP Consulting. Ziel des Berufswegeparcours ist es, Jugendlichen durch praktische Erfahrungen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen und ihnen zu helfen, ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten besser einzuschätzen.

Regionale Unternehmen zeigen ihre Vielfalt

Mit dabei waren zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen aus unterschiedlichen Branchen:

  • MAPA Kautschukproduktion

  • Kriete Bau

  • Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB)

  • Elsdorfer

  • Kurt Buck

  • Zoll

  • Finanzamt Zeven

  • Bundespolizei

  • Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN)

  • BNG Baumaschinen & Nutzfahrzeuge

  • Deutsches Milchkontor (DMK)

  • Lebenshilfe

  • Fricke Landmaschinen

Besonders schön: Viele Betriebe hatten junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Auszubildende mitgebracht, die schnell einen guten Draht zu unseren Jugendlichen fanden. Einige von ihnen hatten vor gar nicht allzu langer Zeit selbst die Schulbank an unserem Schulzentrum gedrückt. So konnten sie aus erster Hand berichten, wie der Einstieg ins Berufsleben gelingt und was eine Ausbildung tatsächlich mit sich bringt.

Sieben Stationen und zwei Wunschbesuche

In kleinen Gruppen durchliefen unsere Schülerinnen und Schüler zunächst sieben Unternehmensstationen. Anschließend gab es zwei sogenannte „Free Runs“. Hier konnten die Jugendlichen selbst entscheiden, welche Unternehmen sie noch einmal besuchen wollten, um weitere Fragen zu stellen oder bestimmte Tätigkeiten genauer kennenzulernen.

Vielleicht wurde dabei sogar schon der erste Kontakt zu einem zukünftigen Ausbildungsbetrieb geknüpft!

Ein gelungener Vormittag mit Zukunftsperspektiven

Am Ende waren sich die meisten Beteiligten einig: Der Berufswegeparcours war ein voller Erfolg! Unsere Schülerinnen und Schüler konnten neue Erfahrungen sammeln, bislang unbekannte Berufsfelder entdecken und ihre eigenen Stärken erproben. Gleichzeitig hatten die regionalen Unternehmen die Möglichkeit, mit interessierten Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen.

Für uns als Findorff-Realschule ist eine praxisnahe Berufsorientierung besonders wichtig. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur auf einen erfolgreichen Schulabschluss vorbereiten, sondern ihnen auch dabei helfen, ihren ganz persönlichen Weg in die berufliche Zukunft zu finden.

Ein herzliches Dankeschön gilt UP Consulting für die Organisation sowie allen beteiligten Unternehmen und Einrichtungen, die diesen abwechslungsreichen und informativen Vormittag ermöglicht haben.

Denn manchmal braucht es nur eine praktische Erfahrung, um zu entdecken, welcher Beruf der richtige sein könnte!


Ansprechpartner

Lothar Schwarz

Wirtschaft, Geschichte, Politik, Sport